Eine Traumatherapie ist sinnvoll, wenn das Leben durch eine oder mehrere schlimme Erfahrungen aus den Fugen geraten ist.
Man kann nicht mehr ausreichend schlafen, wird von Gefühlen und inneren Bildern überflutet oder hat manchmal das Gefühl, neben sich zu stehen.
Aber auch hinter anderen Symptomen bzw. Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten, Essstörungen, Suchterkrankungen, somatoformen Störungen, Persönlichkeitsstörungen usw. können sich traumatische Erfahrungen verbergen.
Je früher die traumatischen Erfahrungen gemacht wurden, umso mehr erschüttern sie die gesamte Persönlichkeit, umso gravierender sind die Auswirkungen.
Im Rahmen der Integrativen Therapie arbeite ich mit behutsamen Methoden, die Belastungen reduzieren und eigene Abwehrkräfte stärken.

Darüber hinaus wende ich bei spezifischen Indikationen, wie z.B.

  • akuten Belastungsreaktionen
  • Anpassungsstörungen
  • posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS)

eine spezielle und sehr wirksame Form der Traumatherapie – EMDR – an.

EMDR =Eye Movement Desensitization and Reprocessing
Dabei wird nach einer sorgfältigen Anamnese mit Hilfe gezielter Hand- oder Augenbewegungen eine bilaterale Stimulation (=Aktivierung beider Gehirnhälften) durchgeführt. Dies hilft dem Gehirn nachträglich Erlebnisse so zu verarbeiten, dass sie nicht mehr als belastend empfunden werden.

Bearbeitet werden in der Regel nur jene Traumatisierungen, die relevante Symptome hervorrufen. Es ist grundsätzlich nicht notwendig, die ganze Kindheit „aufzurollen“.