Die Integrative Therapie ist ein modernes und ganzheitliches Psychotherapieverfahren.

Im Mittelpunkt steht der Mensch als Ganzes, als Einheit von Körper, Geist und Seele – eingebettet in sein Lebensumfeld.

Ziel einer Therapie ist eine ganzheitliche Entwicklung und nicht nur der Abbau von Symptomen.

Um Entwicklungsprozesse in Ganz zu bringen werden insbesondere die individuellen, gesundheitsfördernden Stärken in den Blick genommen.

Die Integrative Therapie wurde in den 1960er Jahren von Hilarion Petzold, Johanna Sieper und Mitarbeiter*innen entwickelt und 2005 vom Bundesministerium anerkannt und als Heilbehandlung zugelassen.

Das Verfahren vereint unterschiedliche methodische Ansätze, wie Psychodrama, die Gestalttherapie, die aktive Psychoanalyse, die Verhaltenstherapie sowie körpertherapeutische Ansätze und Erkenntnisse der Gehirnforschung.

Neben dem Gespräch kommen verschiedenste kreative Methoden und Techniken zum Einsatz (Musik, Bewegung, zeichnen, Rollenspiele und vieles mehr).

Die Integrative Therapie kommt als Einzeltherapie, mit Paaren oder als Gruppentherapie zum Einsatz. Sie wird sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich, zur Krankenbehandlung und zur Entwicklungsförderung und Persönlichkeitsentwicklung angewendet.

Für die Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen hat die Integrative Therapie eigene Konzepte entwickelt.